Motor der Wirtschaft — Immobilienbranche in Zahlen
Die Immobilienwirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Bundesrepublik Deutschland. Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die Bedeutung und das Gewicht dieses Sektors:
- Das Immobilienvermögen an Bauten und Grundstücken in Deutschland beträgt heute insgesamt rund 7.200 Mrd. Euro, also sage und schreibe 7, 2 Billionen Euro!
- 85% des produktiven Nettoanlagevermögens sind Bauten.
- 3.800 Mrd. Euro der gut 8.400 Mrd. Euro des privaten Vermögens in Deutschland werden in Immobilien angelegt.
- Die Immobilienwirtschaft beschäftigt ca. 3,6 Mio. Menschen in der Bereitstellung, Erweiterung, Modernisierung und Substanzerhaltung von Bauten — das entspricht ca. 10% aller Erwerbstätigen in Deutschland. Hinzu kommen noch Tausende weitere Immobilien-Fachleute aus Banken, Beratung, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung etc.
- Die Immobilienwirtschaft trägt durch Transaktionen und Vermietung ca. 300 Mrd. Euro jährlich zur Wertschöpfung in Deutschland bei - das sind über 10% des gesamten Bruttoinlandsprodukts! Ein Wert, der gerade im Grundstücks- und Wohnungswesen ständig zunimmt.
(Quelle: Zentraler Immobilien-Ausschuss e.V. ZIA unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Industrie BDI)
Diese Bedeutung der deutschen Immobilienwirtschaft unterstreicht ihr stetig wachsendes Selbstverständnis als eine Schlüsselbranche für Innovation, Wachstum und Beschäftigung. Dabei ist sie entlang ihrer Wertschöpfungskette breit aufgestellt - unterteilt in die Marksegmente Grundstücks-, Wohnungs- und gewerbliche Immobilienwirtschaft. Zusätzlich umfasst der Bereich Immobilienmanagment eine ganze Fülle arbeits-, finanz- und personalintensiver Aufgaben und Leistungen: Planung, Erstellung, Vermietung und Verwaltung von Immobilien sowie ihre Finanzierung mit Eigen- und Fremdkapital durch Fonds, Immobilienaktien/REITs, Immobilienkredite etc.
